Schluss mit der Winterruhe

Liebe Leserinnen und Leser

Die Winterruhe ist vorbei, der Frühling ist auch bei uns angekommen. Leider sind wir derzeit nicht in der Lage, unseren Blog so weiterzuführen, wie wir das gerne tun würden. Uns fehlt die Zeit für die Recherche, das Schreiben und die Pflege des Blogs. Wir schliessen ihn deshalb, lassen aber die bisherigen Beiträge als Archiv stehen.

Wir bedanken uns bei den Leserinnen und Leser für ihr Interesse und wünschen einen schönen und sonnigen Frühling!

Leberblümchen

Leberblümchen

 

 

 

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Blog in Winterruhe

Liebe Leserinnen und Leser

Wir machen es wie die Braunbären: Unser Blog hält eine Winterruhe. Da wir uns nicht in einem Winterschlaf befinden, werden wir ab und zu wieder aktiv, aber in unregelmässigen Zeitabständen. M13 empfehlen wir das Gleiche zu tun und sich so rasch wie möglich einen ruhigen und sicheren Ort zu suchen.

Val Müstair

Im Val Müstair bei Tschierv

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Home Sweet Home Office

Auf unserem täglichen Arbeitsweg belasten wir die Umwelt. Das Wundermittel dagegen scheint gefunden: . Doch ist das Modell für die Arbeitnehmer tatsächlich so nachhaltig, wie es klingt? Der Selbstversuch zeigt die Tücken auf.

Das aktuelle Heft „umwelt“ – das Magazin des Bundesamts für Umwelt BAFU – widmet sich der umweltgerechten . Die darin präsentierten Zahlen zur beeindrucken: Die Schweizer Bevölkerung legt im Jahr und pro Kopf 20’500 km zurück, das entspricht rund der Hälfte des Erdumfangs. Von den im Inland zurückgelegten Distanzen entfallen 40% auf die Freizeit und 36% auf Arbeit und Ausbildung.

Der Arbeitsweg als
Eine grosse Mobilität belastet die Umwelt mit , Stickstoffdioxiden und Lärm. Zudem verbraucht die Verkehrsinfrastruktur beträchtlich Land: Alleine für Strassen und Schienen werden in der Schweiz 130 m2 Land pro Person verbaut. Wie lässt sich die Umweltbelastung verringern? Eine Massnahme, die immer wieder aufgeführt wird, ist (Neudeutsch Home Office).

Das Potenzial ist gross: In der Schweiz könnten 250’000 Arbeitnehmende einen Tag pro Woche zu Hause arbeiten und so pro Jahr 67’000 t CO2 einsparen. Home Office hat noch weitere Vorteile: Entlastung der Infrastruktur, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und erhöhte Arbeitsleistung. Nachteile scheint es nicht zu geben – auf jeden Fall bleiben sie meist unerwähnt, wenn darüber diskutiert oder geschrieben wird.

Die To do-Liste ist immer präsent
Aus eigener Erfahrung kenne ich die Vorteile des Home Office und weiss, dass es auch Tücken gibt. So rücken Beruf und Privates näher, Arbeit und Freizeit vermischen sich. Unter dem Strich arbeite ich mit Home Office mehr als ohne. Dies kommt meinem Arbeitgeber zugute, weil ich nicht jede Viertelstunde aufschreibe, in der ich z.B. Emails beantworte. Mit Home Office bleibt die To do-Liste auch zu Hause präsent und wenn sie droht, zu lang zu werden, arbeite ich sie abends ab, sobald die Kinder im Bett sind. Ich kann so Beruf und Familie tatsächlich besser vereinbaren.

Auf der Strecke bleiben jedoch Erholung und persönliche Freiräume und diese sind bekanntlich wichtig, weil Arbeit ohne sie zu Erschöpfung führen kann (aktuelles Beispiel: Natalie Rickli). Zudem frage ich mich, ob Home Office die Arbeitsleitung tatsächlich erhöht.

Vor allem die Arbeitgeber profitieren
Home Office erhöht die Flexibilität im Berufsleben und hat das Potenzial, die Umweltbelastung unserer Mobilität zu verringern. Die Nachteile werden jedoch nur selten erwähnt und ich frage mich, ob Home Office auch deshalb so hochgelobt wird, weil gewisse Betriebe und Wirtschaftszweige davon profitieren. So muss die SBB das Problem mit den überfüllten Pendlerzügen nicht angehen, die IT-Branche kann Software-Lösungen dafür verkaufen und die Arbeitgeber erhalten mehr Arbeitsstunden für den gleichen Lohn.

Damit die Nachteile nicht alleine von den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen getragen werden, braucht es klare Rahmenbedingungen, z.B. Jahresarbeitszeiten, regelmässige Treffen, die den sozialen Austausch fördern. So kann Home Office in Zukunft vielleicht tatsächlich zu einem nachhaltigeren Lebensstil beitragen.

Links
BAFU-Umweltheft
Zahlen des BAFU zur Mobilität
9 Mythen zu Home Office

 

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The making of a Flachmoor II

Im Dezember letzten Jahres berichtete ich hier über die Entstehung eines Flachmoores auf der Halbinsel Au bei Wädenswil. Die Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich renatuiert dort eine ehemalige Fettwiese. Die Hintergründe dazu gibt mein Blogbeitrag vom 22.12.11. In der Zwischenzeit ist ein halbes Jahr vergangen und ich habe die Fläche regelmässig besucht und fotografiert.

Mai 2012
Die Fläche ist noch braun – von den Pflanzen der Flachmoor-Ansaat ist noch nicht viel zu sehen. Entlang eines kleinen Entwässerungsgrabens wächst bereits der Schilf.

Die Fläche des Aurieds befindet sich noch im Winterschlaf.

Die Fläche des Aurieds befindet sich noch im Winterschlaf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

August 2012
Im Juni und Juli ist die Ansaat doch noch aufgegangen und es zeigen sich bereits typische Arten von Feuchtwiesen. In einem Teil der Fläche hat es vernässte Stellen, am besten zu sehen von der Treppe, die zum Landgasthof Au führt.

Bis im August hat sich die Vegetation auch im Auried entwickelt.

Bis im August hat sich die Vegetation auch im Auried entwickelt.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das entstehende Flachmoor Auried mit vernässten Stellen von oben gesehen.

Das Flachmoor Auried mit vernässten Stellen von oben gesehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

September 2012
Anfang September wurde die Fläche zum ersten Mal gemäht – ein sicheres Zeichen, dass es Herbst geworden ist. Im nächsten Frühjahr werde ich die Fläche wieder besuchen und ihre Entwicklung fotografisch dokumentieren. Dann sollte sich die Flachmoor-Vegetation ausbilden und ich bin gespannt, ob die Fläche dann auch den charakteristischen Charakter eines Flachmoors entwickelt.

Das Auried nach der ersten Mahd

Das Auried nach der ersten Mahd

 

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Batterie-Recycling noch ungenügend

95% der Schweizerinnen und Schweizer wissen, dass nicht in den Abfall gehören. Bei der konkreten Umsetzung aber hapert’s noch: Rund 30 Millionen werden in der Schweiz jedes Jahr immer noch weggeworfen. Da besteht Handlungsbedarf.

In der Schweiz existiert – basierend auf dem Bundesgesetz für den Umweltschutz – eine vorgezogene Entsorgungsgebühr (VEG). Die Gebühr ist im Verkaufspreis inbegriffen und deckt die Kosten für den gesamten Recyclingprozess. Die Händler müssen Batterien und Akkus also kostenlos zurücknehmen. Und auch die Konsumentinnen und Konsumenten sind verpflichtet, gebrauchte Batterien und Akkus zu den Verkaufsstellen oder an eine der vielen öffentlichen Sammelstellen zurückzubringen.

Wertvolle Rohstoffe
Es macht ganz klar Sinn, Batterien nicht einfach wegzuwerfen, sondern zu recyceln. Zum einen sind die Materialen, die in den Batterien und Akkus enthalten sind, zu grösstenteils wiederverwertbar. Im Recyclingprozess werden wichtige Wertstoffe wie Ferromangan und Zink zurückgewonnen. Gleichzeitig kann auf diese Weise verhindert werden, dass Schwermetalle in die Umwelt gelangen und diese belasten.

Batteryman soll helfen
Und trotzdem beträgt der Batterierücklauf in der Schweiz zurzeit «nur» 69.3%, jede dritte Batterie findet den Weg zurück ins Entsorgungssystem noch nicht. Dass sich das ändert, dafür setzt sich die Interessenorganisation Batterieentsorgung (INOBAT) ein. Ihr Ziel: die vom Bundesamt für Umwelt festgelegte Rücklaufquote von 80%. Deshalb gilt es, die Schweizer Bevölkerung zu informieren und zu sensibilisieren. Dabei bekommt die INOBAT tatkräftige Unterstützung von Battery-Man. Er kämpft gegen die Unachtsamkeit und die Bequemlichkeit der Schweizerinnen und Schweizer an. Mit waghalsigen Aktionen in TV- und Onlinekampagnen und mit einer Bustour durch die Schweiz wirbt er für seine Mission.

Der Batteryman

Gleichgesinnte gesucht
In der Schweiz gibt es über 11’000 Sammelstellen, die gesetzlich verpflichtet sind, Batterien und Akkus zurückzunehmen. Es ist also ganz einfach, Batterien und Akkus zu recyceln und so zu einer Mitstreiterin oder zu einem Mitstreiter von Battery-Man zu werden. Für seine Facebook-Fans gibt es übrigens regelmässig Informationen zum Batterierecycling und Wettbewerbe mit spannenden Preisen.

 

Weitere Informationen
www.inobat.ch
www.batteryman.ch
Batteryman on facebook

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